Selbstverpflichtung

PRIMAKLIMA-Selbstverpflichtung

PRIMAKLIMA-weltweit- e.V. bietet über den Netzauftritt Bäume Verschenken die Möglichkeit, die Anpflanzung von Baumsetzlingen auf einer deutschen oder ausländischen Aufforstungsfläche zu realisieren.

PRIMAKLIMA sichert zu, dass für die gezahlte Baumspende tatsächlich ein Baum gepflanzt wird. Sollte bei einem konkreten Bäume Verschenken–Projekt die Anpflanzung zu dem genannten Preis nicht realisierbar sein, wird PRIMAKLIMA die Mehrkosten aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollte es möglich sein, für die Spende mehr als einen Baum zu pflanzen, wird PRIMAKLIMA die tatsächlich mögliche Baumzahl anpflanzen lassen.

Mit der Spende an PRIMAKLIMA wird die Anschaffung und die Anpflanzung von Baum-Setzlingen verschenkt. Außerdem wird durch die Schenkung die organisatorische Arbeit durch PRIMAKLIMA rund um die Pflanzungen ermöglicht. Die jungen Bäume selbst werden nicht tatsächlich verschenkt, vielmehr kann der Beschenkte sich über den positiven Umwelteffekt freuen, den die in seinem Namen ermöglichte Anpflanzung von Bäumen hat.

Der Spender hat die Möglichkeit, seine Baumspende dem aktuellen inländischen oder ausländischen Projekt von Bäume Verschenken zuzuordnen. Sollte die jeweilige Pflanzkapazität bereits ausgeschöpft sein, wird PRIMAKLIMA die Spende dem jeweiligen deutschen bzw. ausländischen schon vorbereiteten Nachfolgeprojekt zuordnen.

Die Auswahl neuer Projekte im In- und Ausland geschieht auf der Grundlage des PRIMAKLIMA-Kriterienkatalogs, durch den insbes. die Beachtung von Aspekten der nachhaltigen Entwicklung, des ökologischen Zugewinns, der Langfristigkeit, der Anpassung an lokale/regionale Bedürfnisse gesichert werden soll. PRIMAKLIMA lässt, soweit es die Bodenverhältnisse gestatten, fast ausschließlich jeweils einheimische Baumarten pflanzen (bisher 310 Baumarten gepflanzt).

Die praktische Projektumsetzung der Baumpflanzungen überträgt PRIMAKLIMA an Projektpartner im In- und Ausland, zu deren Eigeninteresse ebenfalls (direkt oder indirekt) die Schaffung neuer Waldflächen zählt. Die deutsche Rechtssituation garantiert, dass der mit der Pflanzung einmal begründete Wald auf Dauer bestehen bleibt. Bei ausnahmsweise dennoch erfolgenden Eingriffen (wg. Straßenbau o.ä.) sind Ausgleichsmaßnahmen/ Ersatzmaßnahmen zu treffen (§ 19 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz). Für ausländische Projektflächen kann PRIMAKLIMA eine solche Bestandsgarantie nur eingeschränkt abgeben, trotz zugesicherter größter Sorgfalt aufseiten von PRIMAKLIMA und der jeweiligen Partner vor Ort.

PRIMAKLIMA ist sich dessen bewusst, dass Aufforstungen einzelner Projektflächen wegen Dürre, Feuer, Schädlingsbefall o.ä. ganz oder teilweise vorübergehend oder auf Dauer verloren gehen können. Dieses Risiko fängt PRIMAKLIMA durch einen Sicherheits-Flächenpool auf (derzeitige Größe rd. 1.500 Hektar (von 6.700 ha Gesamtprojektfläche), den PRIMAKLIMA seit 1991 über die wegen der Spenden notwendigen Aufforstungsflächen hinaus angelegt hat. Das bedeutet: selbst wenn ein Viertel der PRIMAKLIMA-Projektflächen letztlich als Totalausfall bewertet werden müsste, wäre das den Geldgebern gegebene Versprechen noch zu 100 % erfüllt. PRIMAKLIMA erwartet einen solchen Extremfall allerdings nicht, weil seine Aufforstungen auf mehr als 600 Einzelflächen in Deutschland und weiteren 17 Ländern geschehen sind. Vgl. PRIMAKLIMA-Sicherheitskonzept.

Im Rahmen des Projektmonitorings verlangt PRIMAKLIMA von seinen Projektpartnern nach Beendigung jeder Maßnahme und vor der vollständigen Auszahlung der zugesagten Projektfinanzierung GPS-Daten zur Fläche, einen Bericht mit der Anzahl der gepflanzten Bäume, differenziert nach Baumarten, und Fotos der Fläche vor und nach der Aufforstung. Danach sind in den ersten fünf Jahren jährlich und dann mindestens alle fünf Jahre von den Projektpartnern Berichte zu liefern mit detaillierten Angaben zur Vitalität, zum Höhenzuwachs und zum Basisdurchmesser der Pflänzlinge, außerdem Fotos der Flächen und Aussagen zu Schutzmaßnahmen gegen Risiken (z.B. Vergrasung, Schädlingsbefall, Trockenheit, Feuer etc.) und ggf. zu durchgeführten oder noch notwendigen Nachpflanzungen. PRIMAKLIMA berichtet laufend im Netzauftritt Bäume Verschenken über die Entwicklung der Projektflächen.

PRIMAKLIMA veröffentlicht regelmäßig eine Übersicht über die insgesamt eingegangenen Zahlungen und die damit bewirkten Projektumsetzungen, mindestens in seinem Jahresbericht. PRIMAKLIMA legt seine Jahresrechung jährlich einer externen Wirtschaftsprüfergesellschaft vor. Seit 1991 führte jede Prüfung zu einem positiven Ergebnis. Die Prüfungsberichte sind auf Anfrage einsehbar. PRIMAKLIMA wird den Wirtschaftsprüfer im Jahrestakt beauftragen, die Stimmigkeit der Abwicklung von Bäume Verschenken zu prüfen und das Ergebnis in Bäume Verschenken veröffentlichen.

PRIMAKLIMA ist seit 1991 als gemeinnützig anerkannt (zuletzt für 2012 durch Freistellungsbescheid des Finanzamts Düsseldorf vom 5.02.2014, Steuernummer 133/5909/0322). PRIMAKLIMA kann entsprechend steuerlich anerkannte Zuwendungsbescheinigungen (Spendenquittungen) ausstellen. Spenden oder ggf. auch Zahlungen für passives Sponsoring haben als Sonderausgaben bzw. Betriebsausgaben für den Geldgeber steuermindernde Wirkung.


PRIMAKLIMA-weltweit- e.V.
Karl Peter Hasenkamp
Vorstandsvorsitzender