FAQ - Häufig gestellte Fragen

 

1. Wie schützen Bäume das Klima?

Bäume entnehmen der Luft Kohlendioxid (CO2) und spalten es in Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2) auf. Der Kohlenstoff geht dabei in die Biomasse des Baums ein. In Stamm und Ästen wird der Kohlenstoff auf Jahrzehnte, z.T. auch auf Jahrhunderte dauerhaft eingelagert. Der freiwerdende Sauerstoff wird in die Atmosphäre zurück gegeben. Der wesentliche Beitrag des Baums zum Klimaschutz besteht also darin, das abträgliche Zuviel an Kohlendioxid unschädlich zu machen. Kohlendioxid hat weitreichende Auswirkungen auf den Wärmehaushalt der Erde. Es bewirkt als Treibhausgas in der Atmosphäre, dass die Sonnenwärme wie unter einem dicken Mantel rund um die Erde festgehalten wird.

Wenn ein Baum abstirbt, so zerfällt er nach Jahren oder Jahrzehnten wieder; das in ihm gebundene CO2 wird wieder freigesetzt. Aber ein an seiner Stelle wachsender neuer Baum, nimmt wieder CO2 auf. Im Blick auf einen neu gepflanzten Wald gilt: Solange für absterbende Bäume neue nachwachsen und solange im Rahmen nachhaltiger Bewirtschaftung für den Ersatz geernteter Bäume nachgepflanzt wird, solange bleibt die positive Klimaschutzwirkung des Waldes erhalten. Bei Verwendung des geernteten Holzes (z.B. für Papier, Möbel oder Baumaterial) wird der im Holz gebundene Kohlenstoff aus dem CO2 erst bei Verbrennung oder Verwesung des Holzproduktes wieder freigesetzt, so dass sich das Klimaschutzpotential des Waldes durch die Holznutzung bei gleichzeitiger Nachpflanzung vergrößert.

 

2. Wie viel CO2 entzieht ein Baum der Atmosphäre?

Es gibt etwa 30.000 verschiedene Baumarten, die in unterschiedlichem Klima, auf unterschiedlichen Böden wachsen. Einer der größten Bäume der Welt, eine Sequoia in Kalifornien, USA, hat in den letzten 2.300 Jahren ihres Wachstums 1.800 Tonnen CO2 absorbiert. Aktuell werden von ihr pro Jahr 2 Tonnen eingebunden.

Wenn eine kleine Birke nach z.B. 60 Jahren Lebenszeit abstirbt, so mag sie der Luft 550 kg CO2 entzogen haben.

PRIMAKLIMA hat auf der Basis seiner ca. 700 diversen Anpflanzungsflächen und der rd. 300 gepflanzten Baumarten einen Durchschnitt gebildet und leitet daraus eine eher deutlich unter- als übertreibende „Faustregel“ ab: ein Baum bindet in den ersten 50 Jahren 500 kg CO2 oder 10 kg CO2 pro Jahr.

 

3.Wie viele Bäume brauche ich, um meinen CO2-Ausstoß zu kompensieren?

Wenn man energiebescheiden lebt (z.B. 10 t CO2-Emission pro Jahr zu verantworten hat), so braucht man 100 Bäume, um eine CO2-Jahresemission binnen 10 Jahren zu „entsorgen“. Soll die Kompensation jeweils in nur einem Jahr geschehen, müssen dazu 1.000 Bäume angepflanzt werden. Wer auch ab und zu fliegt und einen großen Haushalt hat und 2 Autos fährt, der braucht für die laufende jährliche Kompensation eher 2.000 bis 4.000 Bäume.

 

4. Wem gehören die Bäume, die ich verschenke bzw. geschenkt bekommen habe?

Die jungen Bäume gehören nur im ideellen Sinne dem Beschenkten. Das Geschenkdokument besagt, dass es durch die Schenkung möglich ist, die eingetragene Anzahl Setzlinge zu kaufen, den organisatorischen Aufwand rund um die Pflanzungen und das tatsächliche Pflanzen zu ermöglichen. Die Bäume selbst gehen nicht in das Eigentum des Beschenkten über und waren auch nie Eigentum des Schenkenden. Es ist ein symbolischer Akt, durch den es möglich wird, dass kleine Pflanzen von 30 bis 100 cm Länge über Jahrzehnte wachsen können und in diesem Prozess ständig Kohlendioxid aufspalten und Sauerstoff in die Luft abgeben. Die verschenkten Bäume gehen in das Eigentum desjenigen über, der die Flächen für die Anpflanzungen zur Verfügung gestellt hat. Damit trägt der Flächeneigner per Gesetz zugleich auch die Verantwortung, diese Flächen als Wald zu erhalten und zu pflegen. Im unwahrscheinlichen Fall, dass eine Fläche zerstört würde, müsste sie also anschließend wieder als Wald hergestellt werden. So jedenfalls ist es in Deutschland geregelt. Im Ausland gelten z.T. ähnliche Gesetze oder aber PRIMAKLIMA verpflichtet die Grundstückseigentümer auf vertraglicher Basis, so zu verfahren.

 

5. Was wird verschenkt?

Es werden die Anschaffung und die Anpflanzung von Baum-Setzlingen verschenkt. Außerdem wird durch die Schenkung die organisatorische Arbeit durch PRIMAKLIMA rund um die Pflanzungen ermöglicht. Die jungen Bäume selbst werden nicht tatsächlich verschenkt, vielmehr kann der Beschenkte sich über den positiven Umwelteffekt freuen, den die in seinem Namen ermöglichte Anpflanzung von Bäumen hat.

 

6. Warum sind die Kosten für die Bäume so gering?

Die Ergebnisse der über 20jährigen Arbeit von PRIMAKLIMA belegen, dass in Kooperation mit unseren meist nicht gewinnorientierten Projektumsetzern bei geringen Kosten qualitativ hochwertige Aufforstungen im Ausland realisiert werden können.

In Deutschland ist die Schaffung neuer Waldflächen sehr teuer. Bei den Projekten von Bäume verschenken in Deutschland vereinbart PRIMAKLIMA mit den entsprechenden Grundeigentümern, dass gegen eine Zahlung von wenigen Euro der Kauf und die Pflanzung eines Baumsetzlings geleistet wird. Die Kosten variieren jedoch. Da bei einer Aufforstung hier im Vergleich zum Ausland recht hohe Stückzahlen pro Hektar gepflanzt werden (je nach Baumart und örtlichen Verhältnissen 3.000 bis 7.000 Stück), kommt ein ausreichender Finanzierungsbetrag pro Hektar zustande.
Bei den typischen PRIMAKLIMA-Aufforstungen in Deutschland als Projekten zur CO2-Kompensation ist der finanzielle Beitrag von PRIMAKLIMA die Initialfinanzierung, durch welche ggf. die Zahlung erheblicher öffentlicher Förderungen und auch die Mobilisierung von Eigenmitteln ausgelöst wird.

 

7. Wie sicher sind die Baum-Projekte und die Anpflanzungsgebiete?

PRIMAKLIMA hat schon mehr als 13,5 Mio. Bäume im In- und Ausland gepflanzt. PRIMAKLIMA wird auch die zusätzlichen Baumpflanzaufträge verlässlich umsetzen. In Deutschland arbeiten wir schon lange mit verlässchlichen Partnern zusammen. Im Ausland gilt dies nicht weniger, zudem sind unsere hier angebotenen Auslandsprojekte alle extern nach den höchsten internationalen Standards zertifiziert.

 

8. Wer bestimmt die Baumarten?

Dies macht der Eigentümer des Grundstücks in Absprache mit Forstfachleuten/Forstbehörden. PRIMAKLIMA legt Wert darauf, dass jeweils einheimische Baumarten in Mischkulturen gepflanzt werden.

 

9. Ist es besser, Pflanzungen in Deutschland oder im Ausland durchführen zu lassen?

Der Nutzen eines Baumes für den Klimaschutz ist weltweit gegeben. Die Entscheidung des Schenkenden für das Inland oder Ausland kann daher nach persönlicher Neigung und auf emotionaler Ebene getroffen werden.

 

10. Kann ich mich mit meinem Grund und Boden für Anpflanzungen bewerben?

Ja, durchaus, wenn eine Reihe von Voraussetzungen gegeben sind. Bitte Anfragen an info@primaklima.org.

 

11. Kann ich bei Anpflanzungen mithelfen?

Ja, in Abstimmung mit PRIMAKLIMA und dem jeweiligen Projektpartner vor Ort; Anfragen an info@prima-klima-weltweit.de. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass die Bäume nicht einzeln nach Eingang der „Bestellung“ gepflanzt werden, sondern flächenweise im Herbst oder Frühjahr.

 

12. Kann ich mir die Anpflanzungsgebiete in der Natur anschauen?

Ja, jederzeit. Die jeweiligen Lagen sind per Google Maps positioniert.

 

13. Welche Garantien habe ich, dass meine bezahlten Bäume auch tatsächlich gepflanzt werden?

PRIMAKLIMA -weltweit- e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der bereits seit 1991 Bäume im In- und Ausland gepflanzt hat und in diesem Bereich sehr erfahren ist. Sie haben die Garantie, dass jeder Baum, den Sie auf der Seite www.baeume-verschenken.de bezahlt haben, gepflanzt wird. PRIMAKLIMA akquiriert ständig neue Aufforstungsflächen und stellt davon einzelne Projekte auf der Bäume verschenken-Homepage vor. Für diese einzelnen Flächen wird vorher die zu pflanzende Anzahl Bäume festgelegt. Im Folgenden werden nun so viele verschenkte Bäume gesammelt, bis die Fläche vollständig mit Bäumen „beschenkt“ ist. Im Anschluss werden mit Partnern wie beispielsweise der Stiftung Wald für Sachsen die geplanten Flächen fachgerecht bepflanzt und anschließend in regelmäßigen Abständen begutachtet und gepflegt. Sollten bis zur geplanten Pflanzperiode noch nicht genügend Bäume gespendet sein, sichert PRIMAKLIMA die Aufforstung der Fläche durch eine Vorfinanzierung ab.

 

14. Werden meine Daten nach dem Auftrag gelöscht oder zu Werbezwecken genutzt?

Da PRIMAKLIMA als gemeinnützige Organisation selbst steuerbegünstigt ist und berechtigt ist, steuerlich relevante Spendenbescheinigungen auszustellen, müssen für Prüfzwecke die für die Spenden relevanten Daten 10 Jahre lang aufbewahrt werden. Sie können aber sicher sein, dass PRIMAKLIMA mit Ihren Daten unter Beachtung der Datenschutzvorschriften sorgsam umgeht. Keinesfalls werden wir Ihre Daten an Dritte weitergegeben oder für Werbezwecke verwenden. Wenn Sie zugestimmt haben, dass BäumeVerschenken Ihnen in Zukunft Informationen zusenden darf, werden wir die von Ihnen mitgeteilten Adressdaten dafür verwenden.

 

15. Kann ich meine Bäume auch an Freunde im Ausland verschenken, und haben Sie Geschenk-Dokumente auch in anderen Sprachen?

Ja, das geht und kann erledigt werden. Bitte eine Email an info@primaklima.org schicken. Das Geschenkdokument ist auch in englischer Sprache verfügbar.

 

16. Kann ich meine Spende ändern oder stornieren?

Generell existiert für Spenden kein Widerrufsrecht. Sie können Ihre Spende dennoch ändern oder stornieren, sofern Ihre Geschenkdokumente noch nicht von uns verschickt wurden.Sollte Ihnen ein Fehler bei Ihrer Bestellung unterlaufen sein, melden Sie sich am besten telefonisch, damit wir schnellstmöglich reagieren können.