Der Kerbholz-Wald bei Hernan Antonio Guillen Maradiaga

Die Aufforstungen in Nicaragua bieten bereits mehr als 1.000 Bauernfamilien eine langfristige neue Einnahmemöglichkeit, von der in erster Linie die heutigen Kinder profitieren werden. Der Erfolg des Projekts macht es den Partnern vor Ort einfach, neue Farmer zu finden, die bereit sind, einen Teil ihrer zuvor landwirtschaftlich genutzten oder brach liegenden Fläche mit heimischen Bäumen aufzuforsten.

Daher wurde das Projekgebiet inzwischen erweitert, so dass der Farmer dieser Fläche aus dem Nähe der Stadt Somoto im Norden Nicaraguas kommt. Mit den Spendeneinnahmen der vierfreunde GmbH forstet der Kleinbauer Hernan Antonio Guillen Maradiaga eine Fläche auf, die zuvor ungenutzt blieb. Aufgrund der extremen Trockenheit während der letzten drei Jahre und der unverlässlichen Niederschlagsperioden ist die Pflanzung von widerstandsfähigen Bäumen eine willkommene Alternative. Schnell wachsende Obstbäume und langfristig eine nachhaltige Forstwirtschaft bringen ihm und seiner Familie neue Einkommenschancen.


Kontrolliert und zertifiziert wird das Projekt durch die Organisation BioClimate Research and Development (BR&D) der englischen Plan Vivo Foundation. Der Plan Vivo Standard berücksichtigt sowohl die Kohlenstoffeinbindung als auch die Erreichung sozialer Verbesserungen und die Überprüfung der Biodiversitätssteigerung.


Mit Hilfe dieser Unternehmensspenden können wir auf dieser Fläche 5.000 Setzlinge pflanzen. Neben Nutzholzarten wie der Weißkopfmimose, dem Regen-Baum, dem Mandagual werden Obstbäume gepflanzt, die eine zusätzliche Einkommensquelle für die Waldarbeiter darstellen und die Wertschätzung des neuen Waldes deutlich steigern. Die vielen verschiedenen Baumarten ergeben ein artenreiches Biotop, in dem sich die Tiere der Waldgebiete Nicaraguas ansiedeln können.
Das Wachstum der Bäume wird jedes Jahr eine "Entsorgung"  von etwa 18 Tonnen CO2 durch biotische Einbindung erbringen.