Der CHEP Blue Forest

1.800 Bäume als Hochwasserschutz

Das Aufforstungsprojekt befindet sich in Ehrenberg (Sachsen), etwa 50 km östlich von Dresden.

Anzahl Bäume: 1.800

Umsetzungspartner: Stiftung Wald für Sachsen

Durch das Engagement CHEP werden insgesamt 5.200 Quadratmeter Weideland in einen natürlichen Zustand versetzt und mit Bäumen bepflanzt.

Der standortgerechte Wald trägt dazu bei, die Dominanz der Nadelwälder in Deutschland zu mildern. Es handelt sich um einen Mischwald aus schnell wachsender Roterle, Bergulme, Traubeneiche (Baum des Jahres 2014), Winterlinde und Spitzahorn. Letzterer trägt aufgrund seiner frühen gelbgrünen Blüte im Frühjahr, wenn die meisten Bäume noch kahl sind, zur Verschönerung des Landschaftsbildes bei. Zusätzlich wird ein Waldrand aus Schneeball, Schlehe, Hundsrose und Weißdorn angelegt.

Neben dem Klimaschutz hat diese Maßnahme einen sehr positiven Einfluss auf die Bodenentwicklung der Fläche und leistet einen Beitrag zur Biotopentwicklung. Durch den neuen Wald wird das Hochwasserrisiko gesenkt, da sich die Wasserhaltefähigkeit des Bodens verbessert.So wird ein schnelles Abließen der Niederschläge verhindert. Gerade nach den Hochwasserereignissen von 2002 und 2013 ist die Aufforstung in solchen Hochwasserentstehungsgebieten ein wichtiger Baustein, um solche Katastrophen zu verhindern. Die Baumartenvielfalt steigert zudem die Biodiversität. Dies hat auch einen positiven Einfluss auf die Tierwelt, da hier zahlreiche Vogel- und Insektenarten einen neuen Lebensraum finden. Der neue Mischwald trägt zudem zu einer Verbesserung des Landschaftsbildes bei.