Nicaragua (Hernandez Izaguirre)

Bäume schaffen Nahrungsmittelsicherheit

Die Böden in dem Gebiet sind aufgrund jahrelanger Nutzung von Pflanzenschutzmitteln und Waldrodungen stark geschädigt. Von alleine wäre über Jahre hinweg kein Wachstum mehr möglich. Die Pflanzung und die Pflege von Bäumen beschleunigen dagegen die Regeneration des Bodens auch in den umliegenden Gebieten und Feldern.


Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Familie sind besser gegenüber klimatischen Schwankungen abgesichert. Gerade in Nicaragua sind diese Schwankungen bereits deutlich erkennbar. In den letzten drei Jahren hat es viel weniger geregnet als im Durchschnitt. Die Böden sind dadurch ausgetrocknet, so dass der Regen, wenn er endlich fällt, nur unzureichend aufgenommen werden kann. Stattdessen fließt er sehr schnell ab und es kommt zu Überflutungen. Diese wiederum reißen allzu oft die fruchtbare oberste Bodenschicht mit sich. Bäume stoppen diesen Prozess, indem sie die Böden feucht halten und mit ihrem Wurzelwerk zusätzlich Wasser speichern.

Zudem leistet die Anpflanzung standortgerechter Bäume einen wichtigen Beitrag zur Kohlenstoffeinbindung. So wird das Wachstum der 9.953  Bäume der Luft jedes Jahr etwa 6 Tonnen CO2 entziehen.

 

Kontrolliert und zertifiziert wird das Projekt durch die Organisation BioClimate Research and Development (BR&D) der schottischen Plan Vivo Foundation. Der Plan Vivo Standard berücksichtigt sowohl die Kohlenstoffeinbindung als auch die Erreichung sozialer Verbesserungen und die Überprüfung der Biodiversitätssteigerung.

Umsetzungspartner: Taking Root Nicaragua, Quebec, Kanada, vor Ort vertreten durch die Organisation APRODEIN in Somoto, Madriz, Nicaragua.

 

Hier können Sie Bäume für diesen neu entstehenden Wald spenden und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.